Bandscheibenvorfall HWS

BANDSCHEIBENVORFALL HWS - URSACHEN, SYMPTOME, BEHANDLUNG

 

Ein verspannter Nacken nach der Arbeit ist nicht ungewöhnlich. Wenn dann noch Kopfschmerzen dazukommen, ist das zwar unangenehm, aber eigentlich nichts worüber man sich große Sorgen machen müsste. Lassen die Beschwerden jedoch nicht wie üblich nach, sondern machen sich auch in anderen Körperregionen bemerkbar, könnte es sich um einen Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule(HWS) handeln. Auch wenn dieser im Vergleich seltener vorkommt, kann er schwere Symptome mitbringen und bei falschem Umgang zum ernsten Problem werden. Wie er entsteht und was dagegen getan werden kann, erklären wir hier.

Was ist ein Bandscheibenvorfall HWS?

 

Die 23 Bandscheiben der Wirbelsäule federn Stöße ab, ermöglichen Beweglichkeit und verbinden die 26 Wirbelknochen miteinander. Im sogenannten Wirbelkanal verlaufen eine Vielzahl an Spinalnerven, die sich bis zu den Nervensystemen der Arme, Beine und Organe verzweigen.
Im Falle eines Bandscheibenvorfalls (Diskushernie) wird Bandscheibengewebe, das zwischen den Wirbelkörpern liegt, immer mehr nach außen gedrückt. Diese „Gallertmaße“ drückt dann auf die umliegenden (Spinal)nerven, was zu schmerzhaften Entzündungen führt.
Während der größte Anteil der Bandscheibenvorfälle im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule auftritt, sind Bandscheibenschäden in den Regionen der Hals- oder Brustwirbelsäule eher eine Seltenheit. Bei einem Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (HWS) spricht man auch von einem zervikalen Bandscheibenvorfall.

Was sind die Ursachen für einen Bandscheibenvorfall HWS?

 

Es gibt 2 Hauptursachen für einen Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule.

 

Ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule tritt häufig bei älteren Menschen auf, die an altersbedingten Abnützungserscheinungen leiden, welche einen Vorfall begünstigen. Denn mit zunehmendem Alter kommt es zu Veränderungen und Lockerungen der Wirbelgelenke – die Bandscheiben werden poröser und zermürben immer mehr.
Auch andauernde Fehlhaltungen des Kopfes sind oft ein verstärkender Faktor. All diese Auslöser können dazu führen, dass eine einfache Drehung oder Beugung ausreicht, damit der vorbelastete Faserring der Bandscheibe komplett reißt.

 

Bei der zweiten Ursache handelt es sich um physische Einwirkungen auf die Halswirbelsäule in Form von Traumata. Häufig führen abrupte oder ruckartige Drehbewegungen des Kopfes oder das „falsche“ Heben von schweren Gegenständen zu einer Beschädigung der Bandscheiben im Halswirbelbereich. Der dadurch ausgelöste „akute Bandscheibenvorfall“ kann auch bei jüngeren Menschen vorkommen.

Welche Symptome gibt es bei einem Bandscheibenvorfall?

 

 

Ein Bandscheibenvorfall HWS trifft bevorzugt den unteren Bereich der Halswirbelsäule. Konkret sind es meistens die Bandscheiben zwischen dem 6. Und 7. Oder zwischen dem 5. Und 6. Halswirbel, die betroffen sind. Diese Segmente sind am beweglichsten.
Die möglichen Symptome eines Bandscheibenvorfalls HWS sind vielfältig und in manchen Fällen kommt es auch zu gar keinen spürbaren Beschwerden. Wenn jedoch Beschwerden bemerkbar sind, dann ist sind die ersten Vorboten oft Nacken- oder Kopfschmerzen oder eine verhärtete Nackenmuskulatur.

 

Je nach betroffener Nervenregion kann der Schmerz in unterschiedliche Körperregionen ausstrahlen. Werden beispielsweise die Nerven im unteren Halsbereich gereizt, so breiten sich die Schmerzen bis in die Fingerspitzen aus. Wenn die Spinalnerven auch noch von der ausgetretene Gallertmasse gequetscht werden, führt das häufig zu einem Taubheitsgefühl oder Gefühlsstörungen in den Armen, Händen und Fingern.
In selteneren schwereren Fällen drückt die Bandscheibe nicht nur auf die umliegenden Spinalnerven, sondern auch auf das Rückenmark, wodurch es zu Gangunsicherheit, Ausfallerscheinungen von Beinen und Armen, Blasenstörungen und sogar vorrübergehenden Querschnittslähmungen kommen kann. Da die Spinalnerven auch für die Versorgung des Brustkorbs zuständig sind, kann auch die Atmung beeinträchtigt werden.

Wie kann ein Bandscheibenvorfall HWS behandelt werden?

 

 

Sind typische Symptome aufgetreten und die ärztliche Untersuchung hat eine Diagnose Bandscheibenvorfall HWS ergeben, gibt es zwei mögliche Behandlungsverfahren:

 

Nicht operative (konservative) oder operative Therapieformen.

Welche der beiden Möglichkeiten den meisten Erfolg bringt, hängt normalerweise von der Art des Bandscheibenvorfalls, der genauen Ursache, der Schwere der Symptome und der gestellten Diagnose ab. Besonders im Fall einer Diskushernie im Bereich der Halswirbelsäule wird jedoch wegen den hohen Erfolgsaussichten häufig eine nicht-chirurgische (konservative) Behandlung eingesetzt. Üblicherweise wird erst wenn diese keine oder nicht ausreichend Wirkung zeigt, ein chirurgischer Eingriff in Betracht gezogen. 

 

Nicht operative (konservative Behandlung)

Handelt es sich bei den auftretenden Symptomen hauptsächlich um Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen und nicht um Lähmungserscheinungen oder Gefühlsstörungen, können die meisten Beschwerden mit einer konservativen Behandlung oft innerhalb weniger Wochen gelindert oder beseitigt werden. Zu den Therapiebausteinen zählen insbesondere die Zugabe schmerzlindernder, muskelentspannender und entzündungshemmender Medikamente. Unmittelbar nach einem Bandscheibenvorfall HWS ist es wichtig den betroffenen Körperbereich zunächst zu schonen und gegebenfalls mit einer Halskrause ruhigzustellen. Sobald die Schmerzen nachgelassen haben kann langsam mit Physiotherapie und Krankengymnastik angefangen werden. Auch andere konservative Maßnahmen wie lokale Wärmeanwendungen, Massagen oder Übungen zu Stärkung der Muskulatur können dann eingesetzt werden um für Linderung der Symptome zu sorgen. Vor allem Letzteres stellt ein wirkungsvolles Mittel gegen Bandscheibenvorfälle dar. Denn durch das Trainieren der Rückenmuskulatur wird die Wirbelsäule entlastet – es kann Beweglichkeit und Stabilität wiederhergestellt werden. Das 3-Phasen Aufbau Trainingsprogramm von Martin Wieland ist speziell darauf ausgelegt diese wichtige Muskulatur Schritt für Schritt wiederaufzubauen damit die verlorene Fitness zurückgewonnen werden kann.

 

Operative Behandlung

Schlagen die konservativen Maßnahmen nicht an oder der Bandscheibenvorfall HWS verursacht zusätzlich neurologische Ausfallerscheinungen (Kribbeln, Lähmungen…) und/oder starke Gefühlsstörungen, ist eine operative Behandlung indiziert. Die Ziele sind dabei das Rückenmark bzw. die Nerven zu entlasten und so die normale Breite des Wirbelkanals wiederherzustellen. Die gängigste Behandlungsmethode ist die Diskektomie, bei der das hervorgetretene Bandscheibengewebe aus dem Spinalnerv- oder Rückenmarkskanal herausgenommen wird. Dadurch soll die Kompression von abgeklemmten oder gedrückten Nerven behoben werden. Auch das Entfernen der gesamten Bandscheibe mit dem anschließenden Einsetzen eines Abstandhalters ist eine häufig praktizierte Methodik. Im Fall eines Bandscheibenvorfalls im Halswirbelbereich erfolgt der Eingriff üblicherweise von vorne (ventral) über einen querlaufenden Hautschnitt in der Kehlkopfregion (konventionell). In seltenen Fällen auch von Hinten über den Nacken. Die Operation kann als mikrochirurgisches Verfahren oder als konventionelle, offene Operation mit einem Hautschnitt erfolgen. Als dritte Möglichkeit steht auch noch ein minimal-invasives Verfahren in Form einer endoskopischen Operation zur Auswahl.

Nachbehandlung und vorbeugendes Training

 

 

Vier bis sechs Wochen nach der operativen Behandlung eines Bandscheibenvorfalls HWS kann in der Regel mit der Rehabilitation bzw. der Nachsorge begonnen werden. Diese kann ambulant oder stationär erfolgen. Vor allem folgende Ziele sollen dabei erreicht werden:

 

  • Beschwerden/ Beeinträchtigungen verringern / beseitigen
  • Verbesserung der Stabilität der Rückenmuskulatur
  • Stärkung der Rückenmuskulatur

 

Die Maßnahmen der Nachbehandlung bestehen vorwiegend aus spezieller Krankengymnastik, Rückenschule und begleitender Schmerzmitteltherapie. Um einen Bandscheibenvorfall vorzubeugen, ist es wichtig starke Belastungen und Überbelastungen der Wirbelsäule sowie chronische Fehlhaltungen des Kopfes oder Rückens zu vermeiden. Oftmaliges falsches Tragen oder Heben von schweren Gegenständen, regelmäßiges langes Sitzen oder Übergewicht tragen zum allgemeinen Risiko zu Bandscheibenvorfällen bei. Bei der Ausübung von rücken- oder nackenbelastenden Sportarten sollten zudem vorher immer ausreichende Aufwärm- und Dehnübungen durchgeführt werden. Zuletzt sollte betont werden, wie wichtig eine gesunde und gestärkte Rücken- und Coremuskulatur ist, wenn es um die Vermeidung von Bandscheibenvorfällen geht. Denn dadurch kann nicht nur die Wirbelsäule entlastet werden, das Risiko für Schäden an den Bandscheiben wird so stark vermindert.

 

Das 3-Phasen Aufbau Trainingsprogramm von Martin Wieland hilft dabei diese wichtige Muskulatur wieder zu stärken und die Wirbelsäule so zu stabilisieren. So kann einerseits der Rehabilitationsprozess unterstützt und andererseits ein möglicher zukünftiger Bandscheibenvorfall vorgebeugt werden. In nur 3 Monaten wird der Rücken (wieder) fit gemacht und volle Beweglichkeit und Belastbarkeit erreicht.

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Preisliste

  • Einzelstunde Personal Training (50 Minuten) – 110€
  • 12er Block Personal Training – 1200€
  • individueller Trainingsplan – 179€
  • Folgeplan – 99€
  • Ernährungsanalyse – 69€
  • Ernährungsplan inkl. Rezepte – 99€
  • Erinnerungs SMS – 12€/ Monat
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Einzelstunde Personal Training:

Eine Einheit Personal Fitness Training beinhaltet jene Übungen die dich näher an dein Ziel bringen. Angefangen von Laufeinheiten, Kraft- oder Gleichgewichtsübungen, bis hin zu Schnellkraft oder Koordinationsübungen kann hier alles dabei sein. Das Training findet dort statt wo du möchtest. Im nahegelegenen Park, im Fitnessstudio oder bei dir zu Hause. Es gibt keine fixen Trainingszeiten sondern wir trainieren dann, wenn du Zeit hast.

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Die Ernährung stellt mit 70% des Erfolges den größten Anteil. Deshalb ist es so wichtig sich gesund, abwechslungsreich und ausgewogen zu ernähren. Du erhältst von mir ein Ernährungsprotokoll über 7 Tage welches du gewissenhaft ausfüllst. Aufgrund deiner Daten analysiere ich dein Essverhalten und sage dir was du ändern oder anpassen musst um an dein Ziel zu kommen.

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Aufgrund deines Essverhaltens, bekommst du von mir einen auf dich abgestimmten Ernährungsplan damit du weißt worauf es ankommt. Natürlich sind hier auch viele tolle und leckere Rezepte mit dabei. Der Ernährungsplan gibt dir eine Idee wie du dich ernähren musst, um dein Ziel zu erreichen. Außerdem erhältst du wertvolle Anweisungen wie eine richtige Ernährung funktioniert.

Erinnerungs SMS und WhatsApp support:

Damit du auch kein Training vergisst erhältst du von mir regelmäßig ein SMS das dich an unser gemeinsames Training erinnert.
Immer wieder werden Fragen auftauchen die ich dir gerne unter anderem per WhatsApp beantworten kann. Außerdem hast du die Möglichkeit mir Bilder von deinen Mahlzeiten zu schicken umso sicher zu gehen, dass du alles richtig machst. Die Unterstützung per WhatsApp ist ein gern verwendetes tool um motiviert zu bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Wie sind die Symptome bei Bandscheibenvorfall HWS?

Die möglichen auftretenden Beschwerden sind zahlreich. In manchen Fällen kommt es auch zu gar keinen spürbaren Symptomen. Wenn jedoch Anzeichen für einen Bandscheibenvorfall HWS zeigen, dann reichen diese von Nacken- bzw. Kopfschmerzen über eine verhärtete Nackenmuskulatur bis zum Ausstrahlen des Schmerzes in die Beine, Arme und Finger. Sind die Spinalnerven der Wirbelsäule von dem Bandscheibenvorfall betroffen, kann es zu neuronalen Ausfällen (Lähmung, Kribbeln und Taubheitsgefühl) und sogar einem vorübergehenden Querschnittssyndrom kommen. Auch Blasenstörungen oder eine Beeinträchtigung der Atmung sind dann mögliche auftretende Symptome.

Wie kann man einen Bandscheibenvorfall HWS behandeln

Ein Bandscheibenvorfall HWS kann Nicht-operativ (konservativ) oder operativ behandelt werden.

Zu einer Operation kommt es in der Regel nur, wenn die konservativen Maßnahmen nicht ausreichend greifen oder sehr schwerwiegende Symptome gegeben sind. Speziell bei einem Bandscheibenvorfall HWS haben sich konservative Behandlungsmaßnahmen wie Krankengymnastik, Physio- und Schmerzmitteltherapie sowie lokale Wärmeanwendungen jedoch als oftmals sehr wirkungsvoll erwiesen. Der Fokus liegt darauf, die Schmerzen zu reduzieren oder gar ganz zu beseitigen und die Wirbelsäule Schritt für Schritt durch den Aufbau von Rumpfmuskulatur zu entlasten.

Was kann man tun bei einem Bandscheibenvorfall HWS?

In der akuten Phase eines Bandscheibenvorfalls im Bereich der Halswirbelsäule sollte der Hals und der Kopf so gut wie möglich ruhiggestellt und geschont werden. Bei Bedarf kann auch mit einer Halskrause nachgeholfen werden. Nachdem einer entsprechenden ambulanten Abklärung erfolgt ist und die Schmerzen nachgelassen haben, kann vorsichtig mit Physiotherapie und Krankengymnastik unter Aufsicht begonnen werden. Andere Maßnahmen, die dann eingesetzt werden können sind lokale Wärmetherapie, Massagen oder der Einsatz von muskelentspannenden Medikamenten.

Was ist ein Bandscheibenprolaps?

Bei einem Bandscheibenprolaps (Bandscheibenvorfall, Diskushernie, Diskusprolaps) reißt der äußere Faserring der Bandscheibe durch Verschleiß oder Verletzung und die im Kern liegende Gallertmasse tritt aus. Nun nicht mehr an ihrem eigentlichen Platz zwischen den Wirbeln drückt das Gewebe auf die umliegenden Nerven der Wirbelsäule, wodurch diese sich entzünden können. Im Folgenden entstehen oft starke Schmerzen, die sich in die Arme und Beine ausbreiten können. Sind die Spinalnerven betroffen, können in seltenen Fällen auch schwerere Symptome, wie neuronale Ausfälle oder vorrübergehende Querschnittserscheinungen auftreten.

Welche Übungen sind gut bei einem Bandscheibenvorfall HWS?

Nachdem die Akutphase eines Bandscheibenvorfalls HWS überstanden wurde, kann vorsichtig und unter Anleitung mit Rückengymnastik und Physiotherapie begonnen werden. Das Ziel ist es, mit den richtigen Übungen die Nacken- und Rücken- und Coremuskulatur zu stärken. Das 3-Phasen Aufbau Trainingsprogramm von Martin Wieland beinhaltet über 30 Stunden Trainingsvideomaterial mit mehr als 70 Übungen, die einfach zum Nachmachen vorgezeigt werden. In 3 Monaten kann so die volle Belastbarkeit und Beweglichkeit der Wirbelsäule wiederhergestellt werden.

Welche Sportart darf man mit einem Bandscheibenvorfall HWS machen?

Mit Absprache des Arztes können einige Wochen nach der erfolgreichen Behandlung Sportarten ausgeübt werden, welche die Rücken- und Nackenmuskulatur stärken ohne sie zu sehr zu belasten. Zu diesen „Bandscheiben-freundlichen“ Sportarten gehören z.B.: Laufen, Schwimmen, Wandern, Skilanglauf, Aqua Jogging…
Sportarten, bei denen der Körper verdreht wird (z.B.: Golf) sollten, wenn nur mit großer Vorsicht ausgeübt werden.

Wie schnell kann man mit der Reha beginnen?

Wie lange die Rehabilitation nach einem Bandscheibenvorfall HWS dauert, hängt primär von dem Krankheitsverlauf, den aufgetretenen Symptomen, der genauen Diagnose und dem Behandlungsverfahren ab. Erfahrungsgemäß kann es jedoch bis zu acht Wochen dauern, bis alle akuten Symptome abgeklungen sind und die Beweglichkeit Großteils wieder hergestellt wurde. Um eine nachhaltige vollständige Genesung zu garantieren, bei der auch das Risiko für zukünftige Bandscheibenvorfälle stark reduziert wurde, sollte allerdings mit einer Zeitspanne von 3 Monaten gerechnet werden. Dafür sollte allerdings auch ein entsprechendes muskuläres Training in Anspruch genommen werden, wie z.B.: das 3-Phasen Aufbau Trainingsprogramm von Martin Wieland.

Wie verhalte ich mich nach einer Bandscheiben OP?

Direkt nach einer Bandscheibenoperation sollte dem Körper vier bis sechs Wochen Zeit gegeben werden um sich zu erholen. Je nach Gesundheitszustand folgt anschließend die Nachsorge bzw. die Rehabilitation. Diese kann entweder ambulant oder stationär abgewickelt werden. Die Ziele sind dabei in erster Linie die Schmerzlinderung, die Stärkung der Muskulatur und die Verbesserung der Beweglichkeit. Die Maßnahmen umfassen meistens Rückengymnastische und physiotherapeutische Übungen, sowie Schmerzmitteltherapie. Auch eine Halskrause zur zusätzliche Stabilität kann zum Einsatz kommen.
Das 3-Phasen Aufbau Trainingsprogramm von Martin Wieland wurde speziell darauf ausgerichtet, die Rücken- Nacken und Coremuskulatur nach einer Operation wiederaufzubauen um vollständige Beweglichkeit und Stabilität wiederherzustellen. In nur 3 Monaten wieder fit werden! Gleich hier einen Blick ins Programm werfen!

Was ist das HWS BWS Syndrom?

Das Wirbelsäulensyndrom ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche, unklare Schmerzzustände im Bereich der Wirbelsäule. Die Erscheinungsformen variieren von Fall zu Fall und können den Rücken, Nacken oder die Arme betreffen. Je nachdem wo die Symptome verortet werden unterscheidet man zwischen dem Lendenwirbel-Syndrom (LWS-Syndrom), dem Brustwirbelsyndrom (BWS-Syndrom) oder dem Halswirbelsäulen-Syndrom (HWS-Syndrom). Die Bezeichnung „Syndrom“ bedeutet, dass es sich um mehrere Symptome handelt, die gleichzeitig auftreten. Außerdem wird meist noch zwischen chronischen und akuten Syndromen unterteilt. Während akute Wirbelsäulensyndrome auf physische Einwirkungen wie Verletzungen zurückzuführen sind, werden chronische Syndrome hauptsächlich durch (altersbedingten) Verschleißerscheinungen ausgelöst.

Wie lange darf ich nach einem Bandscheibenvorfall HWS keinen Sport betreiben?

Wie lange es dauert, bis sich der Körper nach einem Bandscheibenvorfall wieder ausreichend erholt hat um sportliche Belastungen auszuhalten hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Nach einer erfolgreichen Behandlung kann in den meisten Fällen nach 8 Wochen mit muskelaufbauenden Übungen begonnen werden. Verlief die Rehabilitation reibungslos kann die Fitness mit dem richtigen darauffolgenden Training nach 3 Monaten wieder vollständig hergestellt werden.

Kann man mit einem Bandscheibenvorfall HWS noch laufen?

Bei akutem Verdacht auf Bandscheibenvorfall sollte die betroffene Stelle ruhig gestellt und geschont werden. Wenn die Halswirbelsäule betroffen ist, kann auch eine Halskrause für zusätzliche Stabilität eingesetzt werden. In der Folge sollte eine ärztliche Untersuchung den weiteren Weg weisen und dabei helfen zu entscheiden wieviel Belastung in welcher Phase vertretbar ist. Grundsätzlich sollten Betroffene den Rücken und/oder Nacken vor allem in den ersten vier bis sechs Wochen schonen und Bewegungen auf Gehen beschränken.